Cellischer Kuchen

Eine Harzer Kuchenspezialität wie es sie nur bei wenigen Konditoreien im Oberharz gibt. Das Rezept habe ich von meiner Großmutter und diese wiederrum von ihrer Großmutter. Der Name leitet sich möglicherweise – wie auch der Name des heutigen Clausthal-Zellerfelder Stadtteils Zellerfeld – von dem Benediktinerkloster Cella her, welches im gegründet wurde. Die Herleitung des Namens ist allerdings nicht gesichert.

Die Rezepte in den harzer Bergstädten unterscheiden sich leicht. In Clausthal und Zellerfeld wird der Kuchen mit Kokosflocken zubereitet, in Sankt Andreasberg wird er mit Mandelsplittern verfeinert – so zum Beispiel auch bei Café Kunze. Nach dem Rezept meiner Großmutter – welches ich hier wiedergebe – wird der Vanillepudding mit Grieß verfeinert.

Zutaten

  • Süßer Hefeteig
  • 8 Eier
  • 5 Becher saure Sahne
  • 40 Gramm Butter
  • 2 Beutel Vanille Zucker
  • 1 Beutel Vanille Pudding
  • 1 Liter Milch
  • Grießbrei
  • Zucker
  • Mandelsplitter
  • Selbstgemachter Holunderlikör zum einfetten des Kochs

Zubereitung

  1. Zunächst wird der Hefeteig für den Boden zubereitet und auf dem eingefetteten Blech ausgebreitet.
  2. Anschließend das Eigelb mit der Sahne und dem Vanillezucker vermengen, das Eiweiß schlagen und den Eischnee einmischen.
  3. Nun wird der Vanillepudding mit der Milch angesetzt und etwas Grießbrei unter gerührt. Das Ganze wird mit den Mandelsplittern und der vorher zubereiteten Masse vermengt und gleichmäßig auf dem Hefeteig verteilt und bei 180° für ca. 30 min. gebacken.

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